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Worte des Lebens (Words of life)

Edel Quinn beim Picknick

Einführung

Für die Legionäre Mariens hat Edel Quinn den Charakter eines Symbols. Niemand stellt das in Frage. Und da sie ein Symbol ist, hat sie auf uns einen Einfluss von tätigem Mitgefühl, Anziehung und Nachahmung. Diese kleine Broschüre wird durch ihre Persönlichkeit in einzigartiger Weise belebt.

Ja, einzigartig. Ein Wort ist wie die Verkörperung einer Person. Dieses kleine Büchlein besteht ganz aus Edels Worten, nichts als ihren eigenen Worten. Beim Lesen der Biografie von Kardinal Suenens fällt auf, wie dieses Buch da und dort mit Aussprüchen dieser heldenmütigen Seele geschmückt ist. Ich dachte mir, dass es nützlich und praktisch für alle Legionäre und auch für andere Leute wäre, diese zu sammeln und in Form eines kleinen Taschenbuches herauszugeben. Es sind ihre "Worte des Lebens" und könnten auch unsere sein, da sie in kurzer und prägnanter Form das apostolische Ideal beinhalten, das wir alle zu verkörpern und zu leben trachten. Sicherlich hat sie auch andere Notizen verfasst, doch ich konnte nur dieser hier habhaft werden.

Ich begann, sie zu kopieren und je nach Thematik einzuteilen und unter jede Überschrift einigermaßen einzuordnen. Es ergaben sich einhundert an der Zahl, einhundert "Worte des Lebens" von Edel Quinn. Um ganz genau zu sein, waren es einhundert eins, doch, um mich an die hübsche runde Zahl zu halten, nahm ich eins heraus, eines, das mir wegen seines mystischen Charakters für die gewöhnlichen Laienapostel weniger geeignet schien: "Die Gattin freut sich, mit dem Geliebten zu sein, sie macht sich seine Wünsche zu eigen."

Nichtsdestoweniger atmet dieser Satz die wahre Edel. Edel wollte eine Kontemplative sein - eine Arme Klarissin in Belfast - ihre Tuberkulose hinderte sie jedoch daran und so wurde sie in ein wundervolles apostolisches Leben hinein katapultiert. Die nostalgischen Gefühle für ein kontemplatives Leben verblieben stets in der Tiefe ihres Wesens und begleiteten sie bei ihrer erstaunlichen Aktivität. Edel war immer eine Liebende des Herrn, ihm geweiht in Vereinigung mit Maria, der vollkommen Geweihten. Auf sie mögen wir die Worte anwenden, die dem hl. Franz von Assisi von einem zeitgenössischen Autor zugeschrieben werden: "Meine Zelle ist mein Herz und die ganze Welt ist mein Kloster."

Möge der Geist des Herrn - mit Unserer Frau, der Jungfrau Maria - dieses kleine Büchlein fruchtbar machen.

Daniel Elcid, OFM

Gott

  • Sich häufig und liebevoll nach Gott sehnen.
  • Ihn durch Maria der Dreifaltigkeit aufopfern, in Dankbarkeit, Liebe und Anbetung.
  • Mit Freude sich immer mehr und in allem durch Maria Ihm zu schenken.
  • Die Gnade erbitten, das Göttliche Leben in uns zur fortwährenden Wirklichkeit zu machen, zu unserer Vereinigung mit Gott.
  • Wenn wir an Jesus als Baby in der Fürsorge Seiner Mutter denken, wie sehr fühlen wir uns dann in die Knie gezwungen, um das Wort, das Fleisch geworden ist, anzubeten, Gott in seiner wunderbaren Erniedrigung zu verehren. Vermögen wir je die unbegreifliche Tiefe der Liebe Gottes erfassen? Wie könnten wir uns dieser Liebe verweigern? Vor seinem Angesicht ist keine Demütigung zu groß.
  • Wenn wir erfüllter von Gottes Leben sein möchten, so kann dies - außer durch die Sakramente - nur durch das Gebet geschehen. Lasst uns in die Vereinigung mit Ihm durch Glaube und Gebet eingehen - neben dem Empfang der hl. Kommunion - durch lange bestimmte Gebetszeiten, am Morgen und am Abend. Lasst uns unseren Teil dazu beitragen, Seine Gnade zu erringen, der Heilige Geist und Unsere Liebe Frau werden helfen.
  • Es ist so schwer, den Willen Gottes zu erkennen und das Leben ist zu kurz, um Fehler zu machen.
  • Wir wissen nicht, was wir wünschen sollen, doch der Tröster wird es uns lehren.
  • Lasst uns die Stelle eines Kindes einnehmen, mit Maria und Gott, dem Vater. Versuchen wir, uns bewusst zu werden, was diese Haltung voraussetzt, wie wir jeden Augenblick abhängig sein und uns niemals weit von unserer Mutter entfernen sollten. "Wie Er in ihrer Fürsorge sein... sie lehrt uns alles."
  • Maria liebt in mir ihren Sohn.
  • Ahme Unsere Liebe Frau nach, wie sie das fleischgewordene Wort in ihrem Schoß still verehrt.
  • Beten wir das Wort in unseren Seelen an.
  • In Ihm beten wir die Dreifaltigkeit an. Heilig, Heilig, Heilig. Versuchen wir - auch inmitten von Schwierigkeiten und äußerlichen Pflichten - die Dreifaltigkeit anzubeten.
  • In Vereinigung mit Maria mit Ihm zu sein - Ihn in meiner Seele zu lieben, während des Tages, während einer Reise, in meinen Tätigkeiten Seine ähnlichen Tätigkeiten in Seinem Erdenleben nachzuahmen.
  • Wenn Unser Herr dreißig Jahre in Gehorsam und Abhängigkeit von Maria verbracht und den Willen Seines Vaters getan hat, welch besseres Beispiel haben wir? Vereinigen wir uns mit Ihm und bitten wir Maria, uns die vollkommene Liebe zu lehren und täglich in allem Gottes Willen zu tun. "Wie der Vater mich geliebt hat, so bleibet in Meiner Liebe." "Ich bin der Weinstock." Mit Ihm und mit der Hilfe Mariens lasst uns die Dreifaltigkeit anbeten.
  • Alles ist Sein durch Maria.
  • Alles, was er zulässt, ist gut. In allen Dingen erkennen, was Gott von uns will. Seinen Willen tun.
  • Ich möchte nicht aus Eigeninitiative handeln.
  • Das geistliche Leben ist ein ständiger Kampf. Der Aufstieg erscheint mir wie ein nie endendes Ringen, ohne auszuruhen.
  • Wir sollen uns gegenüber barmherzig sein. Wir sollen unsere Liebe durch Treue zum Gebet beweisen.
  • Eine Stunde Betrachtung jeden Morgen, wenn ich die Kraft dazu habe. Wenn die Dinge leichter erscheinen, verrichte alles, was du kannst, aber fühle dich nicht festgebunden, wenn die Arbeit dich drückt oder wenn du dich nicht wohl fühlst. Aus dem was man so liest, scheint die Betrachtung das Wichtige zu sein. So übe, wenn möglich, die Betrachtung, auch wenn du nichts anderes bewerkstelligen kannst, wenigstens eine viertel Stunde lang. Meine ja nicht, dass ich stets das praktiziere, was ich predige - es gibt Tage, da werfe ich alles über Bord, ich bin nicht so, wie du denkst, bestimmt nicht! Man muss nur immer wieder anfangen. Ich denke, das Bemerkenswerte ist nicht, entmutigt zu werden, sondern stets für einen Neuanfang bereit zu sein, wie sehr wir auch straucheln. Nur auf diesem Weg bleiben wir sicher unermüdlich. Manchmal ist es wirklich schwer, weiter zu kämpfen, alles scheint gegen uns zu sein. Wenn wir auch Zeit dafür haben, fällt es uns schwer zu meditieren. Darum sollen wir nur um die Gnade der Beharrlichkeit beten, trotz unserer Befindlichkeit.
  • Täglich überdenken, wie weit ich den Tag für Jesus und den Vater mit Maria gelebt habe.

Eucharistie

  • Ich könnte den ganzen Tag lang in der hl. Messe assistieren.
  • Maria liebt Jesus in mir, hegt Zärtlichkeit und Mitgefühl all Seiner Wunden wegen, doch über allem drückt sie ihren Dank für die Eucharistie aus und dankt dem Ewigen Vater für diese Gabe. Wie trostlos wäre das Leben ohne Eucharistie!
  • Bei der hl. Messe vereinige ich mich mit dem Opfer Christi, durch die Hände Mariens für die Verherrlichung der Dreifaltigkeit, in Dankbarkeit für alles und im Namen der Seelen. Stets besondere Meinung der Aufopferung und der Mitfeier für all jene Seelen haben, die aus Gründen von Krankheit, Entfernung, Arbeit oder Krieg nicht selbst anwesend sein können. Lege diese Meinung in die Hände Mariens.
  • Die Schwachheit, in der Er uns lässt, soll uns nicht von unseren Sehnsüchten abhalten. Sie ist unser Anteil an Seinem Leiden. Welch eine Gnade, für Ihn ein wenig ertragen zu dürfen! Jeden Morgen bei der hl. Messe ist das Brot des Lebens Hilfe für Leib und Seele, wenn wir den Glauben haben. Nur den Saum seines Kleides berühren... und wie viel mehr haben wir!
  • Jeden freien Augenblick können wir Ihn auf dem Altar finden. Sei dort mit Ihm. Das ist besser als alle Bücher!
  • Danke immer und immer wieder der Dreifaltigkeit für dieses Geschenk.
  • In Seiner Gegenwart verharren, und mein Schutzengel betet Ihn für mich an. Stille.
  • Wir sehnen uns danach mit Ihm vereinigt zu werden, uns Ihm bis zum Äußersten hinzugeben. Unser Glaube sagt uns, dass er in der Eucharistie gegenwärtig ist. Lasst uns Ihn dort suchen. Wenn wir wüssten, dass wir Ihn irgendwo auf der Erde finden könnten, würden wir unser Möglichstes tun, dorthin zu gehen.
  • Die Jünger fragten Ihn: "Meister, wo wohnst Du? Und sie blieben bei Ihm." Mein Privileg ist dasselbe.
  • In Zeiten der Trockenheit sei zufrieden, nur mit Ihm zu sein; Maria wird Ihn lieben und anbeten. "Es ist gut für uns, hier zu sein", auch wenn die Aufmerksamkeit umherschweift. Wie ein Kind mit seiner Mutter: unsere Gegenwart sagt Jesus, dass wir Ihn lieben, obwohl wir zu dumm und erdgebunden sind, seine Gegenwart zu schätzen und uns angemessen zu verhalten.
  • Nimm dir vor, wenigstens zehn bis 15 Minuten vor der hl. Messe in der Kapelle zu sein.
  • Leiste Unserem Herrn Gesellschaft im Heiligsten Sakrament.
  • Wie blass ist unsere Liebe zu Christus, wie gering unsere Bereitschaft, etwas für Ihn zu tun und es aufzuopfern, sogar kleine Dinge, wenn es Mühe kostet. Versuche dies zu überwinden durch die Übung kleiner Opfer. Wie wenige Herzen gewähren Ihm uneingeschränkten Zugang! Er würde sich in die Seelen ergießen, doch sie nehmen Ihn nicht an. Sogar Seine Priester haben so viele andere Interessen; wie wenige sind ganz Sein! Können wir nicht anstreben, unsere Herzen von allem leer zu machen, so dass Er sie ganz erfülle, Seine Liebe, Seine barmherzige Liebe eingieße. Lasst uns im Geist Christi sein, unterwiesen von Maria, arbeiten für den Vater, geführt vom Geist der Liebe. Schließe alles andere aus. Alles auszuschließen, wie schwer ist das! Doch können wir Ihm weniger geben, denn wenig ist das als Sühne und Dank?
  • In diesen Tagen fürchte ich mich fast vor dieser Freude und Süßigkeit in Unserem Herrn. Bitte darum, genauso glaubensstark zu sein, wenn alles schwarz erscheint. Nun erfreue dich, der Bräutigam ist da.

Maria

  • Unsere Frau, Wohnstatt der Dreifaltigkeit.
  • Das Unbefleckte Herz Mariens ist ein Symbol der Liebe Gottes.
  • Maria, unsere Mutter: dieser Titel bedeutet mehr als 'Unsere Frau'. Gedenke oft der Worte Christi: "Sohn, siehe da deine Mutter."
  • Maria, Mutter des Lebens unserer Seelen. Wende Dich in allen Lebenslagen an sie, so dass sie uns lehren kann, Jesus zu lieben, dem Vater zu dienen, in unserer Haltung wie ein Kind zu werden - zutiefst vertrauensvoll, nie zweifelnd, liebende Güte in den kleinen Dingen.
  • Niemand weiß besser als unsere Mutter, wem wir gehören und was das Beste für die anderen ist. Bete zu ihr, dass Gottes Wille in ihnen geschehe. Seelen in Sünde, Seelen, die uns lieb sind, aber nicht im Stand der Gnade, Seelen der Legionäre, die Maria gedient haben und auf Abwege geraten sind - für all diese können wir Maria bedrängen, sich bei ihrem Sohn einzusetzen. Es ist bestimmt Sein Wille, dass sie umkehren. Daher bedeutet dieses Flehen keinen Mangel an Gehorsam gegen den Willen Gottes - es ist eine Pflicht. Bittet und ihr werdet empfangen. Maria, unserer Mutter, kann nichts abgeschlagen werden.
  • Gegenüber Maria muss ich die Haltung eines Kindes zu seiner Mutter bewahren. Vollkommenes Vertrauen!
  • Da uns Gott seinen Sohn durch sie gegeben hat, lasst uns durch sie zu Ihm kommen.
  • Wie Jesus und mit Ihm Maria lieben - Maria liebt ihren Sohn in mir.
  • Denke oft an Christi Worte: "Sohn, siehe da deine Mutter." Wie der Hl. Johannes muss ich sie mir zu eigen machen. Bitte darum, dass sich durch meine Annahme die volle Wirksamkeit, die Christus in das Wort 'Mutter' gelegt hat, entfaltet.
  • Werde dir bewusst, dass Maria uns liebt, weil wir Christi Vermächtnis an sie sind.
  • Lass Unsere Frau das Werk vollbringen.
  • Die Selige Jungfrau wünscht, damit fortzufahren, Jesus der Welt zu schenken. Wir sind keine Christen, wenn wir nicht zu unserem Bruder gehen und auch ihm Jesus bringen.
  • Mit Maria muss ich für jede Seele ein Kanal der Gnaden sein - oder eher, Maria durch mich.
  • Lasst uns auf unsere menschliche Betrachtungsweise verzichten, um die Marias anzunehmen, und so durch ihren Geist in allen Dingen geführt zu werden. Lasst uns ihre Einstellung annehmen, ihre Gedanken in allem. Erlauben wir unseren natürlichen Neigungen nicht, langsam in uns einzudringen.
  • Wenn ich Fehler mache, Maria bitten, die Sache zu regeln. Sie weiß, wie dumm ich bin, wie wenig ich selbst richtig machen kann. Sie ist aber meine Mutter. Sie weiß, wie es zu machen ist, dass alle Dinge in ausgeglichener Harmonie zusammenarbeiten. Ich habe ein Gefühl für ihre Hilfe und ihre besondere Fürsorge.
  • Warum sollten wir Unserer Frau nicht vertrauen?
  • Wir übergeben Maria unsere Taten. Sie nimmt dann jene, die geistlichen Wert besitzen und verwendet sie, um Christus in uns aufzubauen.
  • Übergeben wir uns ihr vollständig, um ganz Ihm anzugehören, um unaufhörlich verzehrt zu werden.
  • Gehöre ihr an, um desto mehr Ihm zu gehören.
  • Ich konnte unserer Lieben Frau niemals etwas abschlagen, von dem ich dachte, dass sie es wünschte.

Leiden

  • Die kostbarste Gabe unserer Mutter an ihre Kinder ist das Kreuz.
  • Lasst uns dem Ewigen Vater jene Leiden aufopfern, die wir für unsere Sünden ertragen. Welch größeres Vertrauen könnten wir haben, trotz unserer Fehler in der Vergangenheit.
  • Wir sollten uns bewusst werden, dass die Dinge, die unseren Plänen und Vorlieben entgegen laufen, alle durchweg Gnaden sind. Der Wille Gottes lässt sie für uns zu; sie zeigen uns, dass Er uns hartnäckig folgt. Wir sollten sie umarmen, das Beste aus ihnen machen, den kleinen Preis zahlen, den sie mit sich bringen. Sein Wille soll stets den unsrigen übersteigen. Kleine Opfer zu tragen ist alles, wozu wir fähig sind; lasst sie uns mit unserer Mutters Hilfe treu und froh annehmen. Wir haben nur dieses Leben und vielleicht nur ein kurzes, in welchem wir unsere Liebe beweisen können. Wenn wir uns Mühe geben, werden Jesus und Maria uns beistehen, um durchzuhalten. Wenn man alle Dinge wahrhaft anschaute, wie würde man dankbar und freudig über jede körperliche Schwäche und Müdigkeit sein... Dies ist unser geringer Anteil an den Leiden und Gnaden Christi.
  • Folge Unserem Herrn freudig in der Annahme von Leiden: gesundheitliche Probleme, tägliche Ärgernisse sind seine auserwählten Geschenke.
  • Christus hat "uns gerechtfertigt". Wie reich sind wir doch! Seine übermäßigen Schmerzen sind alle für uns, zur Tilgung unserer Sünden, als Gnadenverdienst für uns.
  • Durch Seine Gnade und die Verdienste Seines Leidens nehme dir vor, niemals mehr zu sündigen.
  • Lasst uns um die Gnade beten, das Kreuz froh und freiwillig anzunehmen, "als Abbilder Christi".
  • Die Bedeutung von "Christus hat sich ausgeliefert" ist mir klar geworden. Er gab Sich vollständig in ihre Hände und ließ sie ihren Willen an Ihm abarbeiten. Seine unendliche Unterwerfung. Sein Stillschweigen.  Verspottet und angespuckt - und Er ist Gott. Das ist es, warum die Heiligen grobe Behandlung schätzten - und sie betrachteten sich als zu Recht misshandelt.
  • Wenn wir unsere Leiden mit den Seinen vereinigen und sie für Seine Herrlichkeit aufopfern, werden diese Leiden süß und bringen uns Ihm sehr nahe und werden zu einer Quelle wahren Glücks.
  • Wir, die wir gesündigt haben, sollten froh sein, wenn wir abseits gehalten und so behandelt werden, wie wir es verdienen. Wenn die Leute uns kennen würden, wie wir wirklich sind, wie erstaunt wären sie! Wie anders würden sie sich gegen uns verhalten!
  • Leiden ist kostbar.
  • Aus Liebe zu Gott leiden, das ist meine wirklich größte Freude.

Apostolat

  • Ein Idealist, der nicht versucht, seine Ideale in die Praxis umzusetzen, ist nicht viel wert.
  • Lasst uns versuchen, ohne Ansehen des Preises, auf jede mögliche Weise uns bis zum Äußersten für Christus zu verausgaben.
  • Welch grenzenloses Vertrauen sollten wir in die Liebe Gottes setzen. Wir können niemals zu viel lieben. Geben wir uns restlos hin und um jeden Preis. Er wird auf unseren Glauben an Ihn antworten. Alles, was uns möglich ist, müssen wir für Ihn tun und uns darauf verlassen, dass Er uns jeden Tag die Kraft für die Arbeit gibt, die Er von uns erwartet.
  • Bekleiden wir uns mit Christus. Bitten wir Maria, die Vermittlerin, Sein göttliches Leben in unsere Seelen zu gießen, so dass Er es ist, der darin lebt und nicht mehr wir. Bitten wir Maria täglich, dass sie für uns die Kraft erlange, Sein und ihr Werk für diesen Tag fortzuführen.
  • Nächstenliebe. Ein neues Gebot: "Dich sehen und Dir dienen in unserem Mitmenschen." Ich muss im Dienst der Legionäre zügig Briefe beantworten, Berichte schreiben, etc.
  • Müdigkeit soll mich nicht überwältigen. Darauf achten, anderen gegenüber keinen Mangel an Interesse oder Müdigkeit zu zeigen. Geduld in allen Dingen, Distanziertheit in kleinen Dingen.
  • Es ist nicht Teil unserer Pflicht, über andere zu urteilen, quälen wir uns nicht wegen ihrer Machenschaften. Wir wollen unsere Mitmenschen lieben - und werden nicht schlecht über sie sprechen oder sie kritisieren, wenn wir in jedem von ihnen Christus sehen. Beherrschen wir die Zunge; gebrauchen wir sie so, wie wir denken, dass Maria ihre Sprache benützt hat. Noli judicare.
  • Wenn man für die Jungfrau Maria arbeitet, kommt es gerade so, wie man es erwarten würde, man braucht sich nie um irgendetwas Sorgen machen.
  • Denkt stets daran, ihr seid Legionäre Unserer Frau. Ihr solltet stolz sein, als Legionäre bekannt zu sein, als Mitglieder der Armee Unserer Frau. Es ist ein Privileg, für unsere Königin und ihren Sohn arbeiten zu dürfen und wir müssen versuchen, unser Bestes zu geben, denn weniger ist nicht gut genug in ihrem Dienst.
  • Für mich kommt die Legion vor allen anderen Dingen.
  • Sie wird eine der mächtigsten Kräfte für die Neustrukturierung unserer  Gesellschaft sein.
  • Maria ruft uns, welch eine Ehre! Sie bietet uns ihr Instrument an, die Legion. Sollen wir ihr denn unsere unentbehrliche Mitarbeit verweigern?
  • Lasst uns die Legion anfangen, das Übrige wird kommen; Unsere Frau wird uns einfach wissen lassen, was sie wünscht.
  • Die Legion ist die Antwort auf all deine Probleme.
  • Ich muss all meine Kräfte für den Legionärsdienst aufbringen.
  • Ich bin zur Legionärin berufen. Gesandtin und Prätorianerin - geweiht, durch den Heiligen Geist Jesu und durch Maria für den Vater zu arbeiten.
  • Bemühe dich, als Gesandter und Prätorianer auf das Vollkommenste zu leben. Das Übrige überlasse anderen.
  • Bitte Maria, diese Gnaden für uns sicherzustellen. Erwarte Großes, eine brennende Liebe. Der Heilige Geist weht uns diese Sehnsucht zu.
  • Ich versprach, anwesend zu sein, und ich erklärte ihnen, dass ein Legionär unter keinen Umständen ein Treffen versäumt.
  • Ich erinnere stets daran, dass die Legion für jedermann ist. Wenn man bei der Oberschicht anfängt, könnte man die gewöhnlichen Leute ausklammern.
  • Vor allem befolge sehr getreulich das tägliche Gebet, die Catena. Jeder Legionär, ob Priester, Ordensmitglied, aktives Mitglied oder Hilfslegionär, betet dieses Gebet jeden Tag. Das Wort Catena bedeutet Kette. Jeder Legionär ist ein Glied in dieser Kette, von der man jetzt behaupten kann, dass sie die Welt umringt. Sei nicht einer, der durch Vernachlässigung der täglichen Pflicht diese Gebetsvereinigung zerbricht.
  • Handle, wie Jesus und Maria gegenüber anderen Menschen handeln würden. Bedenke, dass diese Anderen Gottes Tempel sind und wir nicht vermögen, die Motive ihrer Taten zu kennen. Versuche zu handeln, wie Maria handeln würde. Mache dir Marias Standpunkt zu eigen, ihre Geduld, ihre verstehende Liebe, mit der sie unsere kleinsten Bemühungen annimmt, wie unzureichend diese auch sein mögen. Lass mich mein eigenes Versagen in Erinnerung rufen.
  • Wenn ich dazu neige, andere ob ihres Mangels an Interesse an der Legion oder des Verständnisses dafür zu kritisieren, ist zu bedenken, welche Mühe ich mir gegeben habe oder mir geben könnte, ihnen zu helfen oder sie zu ändern. Ich sollte ihre Haltung nicht als gegeben hinnehmen. Bitte Maria, ihnen alles Gute, das sie zu tun vermag, durch mich zu wirken, um meine Fehler zu rechtfertigen.
  • Wie vertrauensvoll dürfen wir um Gnaden für andere beten, besonders um die Gnade der Bekehrung. Heute habe ich Maria gebeten, Gnaden über die Legion auszugießen, um Gnaden der Buße für jene zu erwirken, die weggegangen sind, und um alle Amtsträger zu heiligen und zu erleuchten.
  • Es ist nicht nur unsere Pflicht zu arbeiten, sondern zu beten und sich für jene zu heiligen, für die man arbeitet. Möge Maria am heutigen Tag jenen neue Begeisterung schenken, die nachlässig werden. Möge sie jene heiligen, die um ihretwillen gut zu mir waren. Möge sie all meine Irrtümer und Fehler zum Guten wenden.
  • Je härter der Kampf, desto höher wertet und schätzt man den Sieg.
  • Man muss auf Schwierigkeiten vorbereitet sein, die einem auf dem Weg begegnen können. Sogar für normale Leute bedeutet es einen fortwährenden Kampf, bei den täglichen Sorgen einen guten Charakter zu bewahren. Naturgemäß ist eine besonders begnadete Seele Versuchungen und Schwierigkeiten ausgesetzt, die mittelmäßigen Seelen unbekannt sind. Die größten Heiligen waren stets den größten Versuchungen unterworfen.
  • Unsere Pflicht zu arbeiten, auch wenn wir manchmal lieber bei Ihm sein würden. Sein Wille allein zählt. Wenn zu Zeiten die Arbeit unsere Pflicht ist, dann freue dich an Seinem Willen, während du tätig bist. Mein Gehorsam gegenüber Gottes Willen. Dinge, die nach und nach aufgegeben werden sollen: die Privatsphäre der eigenen Seele, die Macht über die eigenen Tätigkeiten, Entscheidungsfreiheit. Jubel darüber, dass Gott dieses durch Seine Stellvertreter fordert. Nichts für uns selbst.
  • Arbeite für diesen Tag. Die Heiligen haben keine Zeit verloren. Lebe für diesen Tag. Das Leben besteht aus Tagen. Warum einen Augenblick auf dem Weg, während einer kurzen Reise verlieren? Unsere Ewigkeit ist auf Zeit gebaut. Verschwende niemals Zeit. Wenn man alles Jesus und Maria geschenkt hat, hat man kein Recht auf Zeitverschwendung.
  • Auf den Willen, den Willen, den Willen kommt es an.
  • Bitte darum, genauso treu zu sein, wenn alles schwarz aussieht.
  • Was uns unmöglich erscheint, ist möglich für Ihn; nimm Ihn beim Wort.


Veröffentlicht von den Legionären Mariens
De Montfort House, Morning Star Avenue, Brunswick Street, Dublin 7
Mit kirchlicher Druckerlaubnis

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