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Herzlich willkommen auf der Website der Legion Mariens!

Videos und Radiobeiträge der Legion Mariens im Internet

Auf die neue Lebenswirklichkeit von Videos und Radiobeiträgen im Internet will die Legion Mariens auf ihrer Website antworten. Ab sofort finden Sie unterschiedliche Medienbeiträge von Geistlichen Leitern und Legionären auf unserer Homepage unter der Rubrik „Links“.

Sie finden verschiedene Videobeiträge auf Youtube: Zum Beispiel „Der Legionär und die Heilige Eucharistie“ – eine Predigt zum 40. Todestag von Frank Duff, Allocutiones zum 190. Jahrestag der Wunderbaren Medaille und von verschiedenen österreichischen Senatustreffen. Auch die Legions-Exerzitien von P. Bernhard Vosicky OCist aus dem Kloster Heiligenkreuz werden angeboten. In englischer Sprache finden Sie einen Film über den Gründer der Legion Mariens, Frank Duff.

Zum Jubiläum „100 Jahre Legion Mariens“ finden Sie mehrere Beiträge bei „Radio Maria Österreich“. Bei „Radio Horeb“ gibt es einen Vortrag über die Spiritualität der Legion Mariens. Lassen wir uns vom Heiligen Geist inspirieren.

Die Videos und Audiobeiträge finden Sie  hier

 

Frank Duff – Legions-Patron  im  Jubiläumsjahr 2021

Vor 100 Jahren, am 07.09.1921, wurde die Legion Mariens in Dublin gegründet. Heute ist sie die wohl größte Apostolatsbewegung von Laien in der katholischen Kirche.

Frank Duff, der sich selbst nicht gern als Gründer der Legion Mariens bezeichnen ließ, weil er der Überzeugung war, dass die Legion ein Werk der Gottesmutter sei, soll im Mittelpunkt unseres historischen Rückblicks im Jubiläumsjahr stehen.

Einzelne, für das Leben der Legion wichtige Episoden aus dem Leben Frank Duffs werden wir deshalb besonders betrachten. In dieser Ausgabe der Stimme gilt unser Hauptaugenmerk der Ganzhingabe an Jesus durch Maria, wie sie der heilige Ludwig Maria Grignion von Montfort formulierte. Im folgenden Auszug aus der von Hilde Firtel geschriebenen Biographie von Frank Duff mit dem Titel „Ein Leben für Christus“ erfahren wir, wie Frank Duff auf Montfort und seine Lehre aufmerksam wurde und wie diese Gedanken das Leben der Legion zutiefst prägen sollten und sollen.

Tom Fallon

Oft ging Frank des Abends in das Myra-House; immer gab es dort etwas für ihn zu tun. Seit die meisten Räume renoviert worden waren, herrschte überall reges Leben. Es verging kaum ein Tag ohne irgendwelche Zusammenkünfte oder Vorträge.

Eines Abends nun geriet Frank in ein Zimmer, in dem ein Vortragender ein Buch in der Hand hielt; voll Begeisterung pries er es seinen Zuhörern an. Frank blieb stehen. Bücher interessierten ihn stets, und so hörte er ein wenig zu. Er kannte weder den Verfasser Ludwig Maria Grignion von Montfort noch dessen Werk. Auch der Vortrag beeindruckte ihn nicht, und so vergaß er die Sache bald.

Frank war eine Leseratte. Man fragt sich, wie er bei seiner beruflichen und ehrenamtlichen Inanspruchnahme die Zeit dazu fand, aber er war belesen wie selten ein Mensch.

Mr. Gabett

Die englische Literatur kannte er so gründlich, dass er jederzeit Zitate daraus bei der Hand hatte. Eine seiner geistlichen Töchter berichtet, dass er sich einen ganzen Nachmittag frei nahm, um ihr das Gedicht „Der alte Seemann“ von Coleridge vorzulesen, das er sehr liebte und das sie nicht kannte. Kein Wunder also, dass Frank Stammkunde bei den antiquarischen Buchläden und Ständen war, die sich damals in großer Zahl in der Dubliner Innenstadt etabliert hatten.

Als er eines Tages wieder am Schmökern war, fiel ihm ein schmales Bändchen in die Hand: „Die vollkommene Hingabe an Maria“ von Grignion, ins Englische übersetzt von P. Faber.

Frank erinnerte sich, dass dies das Werk war, von dem jener Vortragende so geschwärmt hatte, und da ihm der Preis von ganzen vier Pence keineswegs überhöht schien, erstand er das Buch und las es dann auch pflichtgemäß durch.

Grignion lehrt, dass Christus durch Maria in die Welt kam und diesen Weg auch weiterhin beibehält – das heißt, auch in der einzelnen Seele wird er durch Maria geboren und wächst durch sie, und zwar ist das stets, wie im Credo gesagt, das Werk des Heiligen Geistes. In den Flutstrom der Gnaden stellt sich daher hinein, wer sich Maria ganz überantwortet, alles ihr übergibt, seine zeitlichen und geistlichen Güter, alles mit ihr, in ihr und für sie tut.

Frank fand das Buch übertrieben, ja, geradezu widersinnig, und stellte es in sein Regal, um es niemals wieder zu öffnen – so dachte er.

Jeder irische Katholik verehrt die Gottesmutter – das gehört einfach zum katholischen Glauben. Sie ist heilig, wahrscheinlich die größte Heilige. Man darf sie also um ihre Fürsprache angehen, man singt gerne die alten Marienlieder, man betet auch den Rosenkranz. Aber von da bis zur Erkenntnis ihrer einzigartigen Stellung im göttlichen Heilsplan, bis zur völligen Übereignung des ganzen Menschen an sie ist ein weiter Weg – ein Weg, den auch Frank Duff erst mühevoll finden musste.

Aber auch von Maria gilt das Wort des Evangeliums: „Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt“; und wen die Gottesmutter erwählt, den weiß sie auch zu gewinnen. Oft bedient sie sich dabei anderer Menschen.

Tom Fallon war hoher Staatsbeamter und ein führendes Mitglied im Vinzenzverein. Noch im vorgeschrittenen Alter empfing er später die Priesterweihe und wirkte dann jahrelang segensreich als Missionar in Mexiko. Damals war er jedoch noch Laie. Eines Tages fragte er Frank unvermittelt: „Kennen Sie eigentlich die Grignion’sche Ganzhingabe an Maria?“

„Ja, ich habe das Buch gelesen“. „Und was halten Sie davon?“ „Es gefällt mir nicht“.

„Dann haben Sie es nicht richtig gelesen“. „Doch, ich las es vom Anfang bis zum Ende“. „Mag sein, aber nicht gründlich genug. Vielleicht haben sie es nur durchgeblättert. Lesen Sie es also nochmals“.

Frank hatte großen Respekt vor Tom Fallon, und so gehorchte er – mit dem gleichen Ergebnis wie beim ersten Mal.

„Nun, haben Sie das Buch nochmals gelesen?“, erkundigte sich Tom bei der nächsten Begegnung.

„Ja, aber ich finde es immer noch übertrieben“. Tom gab nicht nach. Sooft die beiden sich trafen, kam er auf das Buch zurück.

„Wie oft sich das wiederholte“, schrieb Frank viele Jahre später, „weiß ich heute nicht mehr genau, aber ein halb dutzend Mal wird es wohl gewesen sein“.

Eines Tages aber erlebte er eine plötzliche Erleuchtung, die er nur als Gnade von Gott bezeichnen konnte. Jäh durchfuhr ihn die Erkenntnis, dass das Buch die Wahrheit lehrte, und dass der Fehler bei ihm selber lag – bei seinem mangelnden Wissen über die Gottesmutter, seinem ungenügenden Verständnis ihrer wahren Stellung im Heilsplan.

Die Abtei Mount Melleray

Der nächste Schritt kam wieder durch einen äußeren Anstoß. Wir berichteten schon, dass Frank seinen Freund Gabbett in die Abtei Mount Melleray brachte, um ihn dort vom Alkoholismus zu kurieren. Nachdem er sich selber und seinen Schützling vorgestellt hatte, fragte ihn der Gästepater, ob er während der Zeit seines Aufenthalts etwas zum Lesen wünsche. Es traf ihn wie ein elektrischer Schlag. „Ja, ich suche ein Buch über Maria“, bekannte er, „das wirklich in die Tiefe geht, das aber auch so klar geschrieben ist, dass ich es verstehen kann“. Der Pater versprach, nach solch einem Werk zu suchen, und kam bald darauf mit einem Buch von Joseph De Concilio zurück. Es hieß „Die Erkenntnis über Maria“.

Frank begann sogleich zu lesen. Jetzt aber war er von dem Stoff gepackt und fühlte mit jeder Zeile, wie dieses Werk ihm die Klarheit vermittelte, nach der er verlangte.

Das Buch war dreihundert Seiten stark; aber es war damals schon vergriffen und wahrscheinlich außerhalb des Klosters nicht mehr aufzutreiben. So entschloss sich Frank – und das ist wieder typisch für ihn -, es einfach abzuschreiben. Täglich schrieb er bis tief in die Nacht hinein; dadurch prägte sich ihm der Inhalt viel wirkungsvoller ein, als dies beim bloßen Lesen der Fall gewesen wäre. Jetzt begriff er, was Maria ihm sagen wollte.

Später hat er durch ein Zitat im Handbuch der Legion Mariens dem Verfasser seinen Dank ausgedrückt. Frank war eine Apostelseele: einen Schatz, den er entdeckt hatte, musste er auch andern zugänglich machen. Der Planungskreis der „Pioniere“ bot sich dafür besonders an: die tief fromme Frau Kirwan und einige von den Mädchen aus dem Kreis würden sicher Verständnis zeigen.

Wer erstmals mit den Gedanken Grignions konfrontiert wird, findet sie häufig übertrieben oder empfindet sie zumindest als Herausforderung; aber ebenso fühlt er dunkel, „dass etwas daran ist“. Nun wurde in dem Kreis der Pioniere häufig über die Ganzhingabe gesprochen. Manche waren schon halb dafür gewonnen, andere waren noch voller Fragen und Zweifel.

So wurde eines Tages ein eigenes Treffen angesetzt, zu dem alle Interessenten eingeladen waren. Wann dieses Treffen stattfand, ließ sich niemals mehr genau feststellen. Wahrscheinlich war es im August. Man schrieb das Jahr 1921.

Den ganzen Abend wurde die Lehre des seligen Ludwig Maria Grignion von Montfort erörtert und erklärt – er war damals noch nicht heiliggesprochen -, und als man sich trennte, hatten alle Anwesenden den Entschluss gefasst, die Ganzhingabe an Maria zu üben.

„Es war, als sei ein elektrischer Kontakt erfolgt“, schrieb eine der Teilnehmerinnen später, „und dann geschieht etwas“. Es geschah auch bald etwas.

Der Funke hatte gezündet.

Aus: Ein Leben für Christus, S. 30-34

Die Legion Mariens – Evangelisation der Welt

Die Legion Mariens ist eine internationale katholische Laienbewegung, die am 7. September 1921 von mehreren Katholiken unter Leitung von Frank Duff in Dublin (Irland) gegründet wurde.
Seit nun etwa 90 Jahren sind engagierte Katholiken der Einladung Jesu gefolgt und haben das Evangelium den Menschen verkündet (vgl. Mk 16,15).
So sind wir heute weltweit vertreten und haben in über 170 Ländern über

  • 3 Millionen aktive und über
  • 10 Millionen betende Mitglieder.

Werden auch Sie Teil an der Sendung der Kirche und helfen Sie mit, die Frohe Botschaft in die Welt zu tragen! Auch für das nächste Jahrzehnt ist dies unser Ziel, das mit Ihrer Hilfe schneller gelingen wird: Kommen Sie einfach zu einem unserer Treffen in Ihrer Umgebung.

Wir verstehen uns als Katholiken, die ihre Berufung als Sauerteig in der Gesellschaft gemeinschaftlich und in Gruppenarbeit lokal wie überregional durch regelmäßiges Gebet und wöchentliches umsetzen.

So halten wir uns treu an die Lehren des Apostolischen Stuhls in Rom durch Loyalität zum Papst.

Als aktive Katholiken verstehen wir die Bibel als authentische Quelle und Inspiration unseres Wirkens und ergänzen unser Glaubenswissen durch das Studium des Katechismus der katholischen Kirche.

Durch unsere marianisch geprägte Spiritualität wollen wir den Menschen einen Weg zu und mit Jesus Christus aufzeigen, der einfach, aufrichtig und familiär ist.

Denn Jesus ist nicht nur unser Herr und Gott. Er will auch unser Bruder und Freund sein.

Durch ihn und mit Hilfe der Gläubigen soll der Wille des himmlischen Vaters erfüllt werden.

Alle Menschen sollen im Glauben eins sein und erkennen, dass sie eine unsterbliche und unendlich geliebte Seele haben, die für das ewige Heil im Himmel bestimmt ist.

Quelle: www.vatican.va

Die Päpste

haben das Wirken der Legion Mariens immer wieder lobend gewürdigt.

Auch Papst Benedikt XVI. sieht sich in dieser Tradition als Förderer und Befürworter unserer Spiritualität und hat dies 2009 in einem Brief an Tommy McCabe (damaliger Präsident des Conciliums in Dublin) bekräftigt.

Wegbereiter weltweiter Ausbreitung >

  • Frank Duff
  • Edel Quinn
  • Alfons Lambe
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